Omahapoker
Omahapoker allgemein - Omaha Limit: FL / PL / NL Eine weit weniger bekannte, allerdings dennoch beliebte Poker Online Variante ist das sogenannte "Omaha-Poker". Diese Pokerform unterscheidet sich nur in einem gewissen Punkt von der Massenpokervariante Texas Hold'em. Der Hauptunterschied liegt in der Kartenanzahl, welche jedem Spieler bei maximaler Rundenzahl zur Verfügung steht. Während man beim Texas Hold'em maximal 7 Karten zur Verfügung hat (2 Hole Cards + 5 Karten auf dem Tisch), kann man beim Omahapoker auf insgesamt 9 Karten zurückgreifen, sofern man bis zur letzten Runde im Spiel bleibt. Omahapoker ist spielbar mit einer Anzahl von Mitspielern zwischen 2 und 10. Immer abwechselnd ist jeder Spieler eine Runde lang gleichzeitig der Dealer (Kartengeber).
Blinds und Antes
Jede Pokerrunde beginnt mit einem kleinen Einsatz, welcher sich Ante nennt. Dazu kommen noch die sogenannten Blinds. (Blinds sind erzwungene Pflichteinsätze). Der Spieler, welcher zur linken Seite des Dealers sitzt, muss den sogenannten Small Blind einsetzen und der Spieler, welcher links neben dem Small Blind sitzt, muss den Big Blind in den Topf werfen. In den meisten Turnierformaten ist es außerdem üblich, dass das sogenannte "Ante" gesetzt werden muss. Dabei geht es um einen minimalen Grundeinsatz, welcher jeder Spieler vor Rundenbeginn setzen muss.
Die Hole-Cards
Nach dem die Blinds und ggf. Antes platziert wurden, erhält jeder Spieler die sogenannten Hole-Cards. Man muss sich hier erinnern, dass beim Omahapoker vier Karten anstatt 2 Karten wie beim Texas Hold'em ausgegeben werden. Diese vier Spielkarten sind nur dem jeweiligen Spieler bekannt, welcher diese Karten auf der Hand hält. Derjenige Spieler, der links neben dem Big Blind sitzt, muss nun mit der ersten Aktion beginnen. Der Online Casino Test
Dazu hat er mehrere Möglichkeiten. Er kann entweder den Big Blind mitgehen (callen), den Einsatz erhöhen (raisen) oder aber aussteigen und gleichzeitig seine Karten verdeckt ablegen (folden). Diese Schritte werden nun von jedem einzelnen Spieler wiederholt, bis jeder teilnehmende Mitspieler den gleichen Einsatz gebracht hat. Sollte nur noch ein Spieler übrig bleiben, hat dieser die begonnene Runde direkt gewonnen und die gleiche Prozedur beginnt erneut.
Der Flop
Durch den Dealer werden im Anschluss daran 3 weitere Karten ausgeteilt, die offen auf der Tischmitte platziert werden. Diesen Vorgang nennt man Flop. Nach dem der Flop aufgedeckt wurde, hat der Spieler links neben dem Dealer Zugzwang. Er hat nun 3 Möglichkeiten: Entweder er setzt einen bestimmten Betrag (Bet), er schiebt (check) oder alternativ kann der Spieler dann wieder ablegen (folden). Dann ist wieder der nächste Spieler zur Linken an der Reihe. Sollte durch alle Spieler ein Check erfolgen, geht direkt die nächste Runde weiter und eine neue Karte wird offen auf den Tisch gelegt. Sollten nicht alle Spieler checken, wird wieder genau so verfahren, wie vor dem Flop.
Der Turn
Nun wird die nächste Spielkarte erneut durch den Dealer offen in die Tischmitte zu den anderen Karten gelegt. Diese Karte nennt sich Turn. Nun müssen die Spieler, genau wie vor dem Flop, wieder ihre entsprechenden Aktionen durchführen. Omahapoker im Online Casino spielen.
Der River
Nachdem die Runde am Turn beendet wurde, deckt der Dealer die 5. und letzte Karte auf und legt sie erneut zu den anderen 4 Karten offen auf den Tisch. Das wird River genannt. Darauf folgt die letzte Setzrunde, die genauso abläuft wie die Runde nach dem Flop und auch nach dem Turn.
Der Showdown
Nachdem alle Runden absolviert wurden, folgt der sogenannte Showdown zwischen den noch verbliebenen Spielern. Jeder Spieler muss nun mit exakt 2 seiner 4 Hole-Cards und 3 der 5 offen aufgedeckten Gemeinschaftskarten der Tischmitte (Community-Cards) die bestmögliche Hand bilden, um zu gewinnen. Derjenige Spieler, welcher die beste Pokerhand bilden kann, bekommt die vorher eingezahlten Einsätze. Sollte es mehrere Spieler geben, die eine gleichgute Pokerhand halten, wird der Pot (Einsätze aus der Tischmitte) unter diesen Spielern zu gleichen Teilen aufgeteilt.
Der Rundenabschluss
Nachdem der Pot dem Gewinner zugeteilt wurde, beginnt eine neue Runde. Der Dealerbutton wird um einen Platz nach Links geschoben und die ganze Prozedur beginnt von vorne.
Die Omaha Limits: Fixed Limit
Beim Omahapoker verhält es sich in puncto Limits genau wie bei allen anderen Pokervariationen auch. Bei einem Fixed Limit Spiel Ist in jeder Setzrunde ein Limit vorhanden, welcher Betrag maximal gesetzt werden kann bzw. darf. Dieser Betrag ist nicht steigerbar. Dadurch erhalten Anfänger eine gewisse Sicherheit, nicht direkt den ganzen Stack zu verlieren. Andererseits kann man bei sehr guten Karten auch nicht unbedingt viel gewinnen. So hat das Fixed Limit eine gute und eine schlechte Seite. Die Höhe des Limits hängt vom jeweiligen Tisch ab, an dem gespielt wird. Ein Tisch mit Fixed Limit wird entsprechend angezeigt. Erkennbar ist dieser an einem "FL" vor oder hinter der Tischbezeichnung.
Die Omaha Limits: Pott Limit
Auch diese Limitvariante entspricht beim Omahapoker allen anderen Pokervarianten. Anders als beim Fixed Limit steigt beim Pott Limit der mögliche Betrag, der gesetzt werden kann. Nach jeder Bietrunde kann mehr gesetzt werden. Es gibt hier nur eine Einschränkung: Sollten alle Spieler checken und kein Bet erfolgen, bleibt das Limit in der gleichen Höhe wie beim Rundenbeginn. Grundsätzlich ist es beim Pott Limit aber so, dass man immer genau so viel maximal bieten kann, wie bereits im Pott liegt. Damit sind utopisch hohe All-in-Moves ausgeschlossen.
Die Omaha Limits: No Limit
No Limit ist beim Omahapoker genauso wie bei allen anderen Poker Arten. Hier kann jeder zu jeder Zeit so viel Geld setzen, wie er möchte, sofern er an der Reihe ist. Es gibt keine Begrenzungen für die Höhe. Diese Limitvariante bietet den meisten Spielraum für taktische Bet-Moves, um Spieler aus der Runde zu drängen oder ähnliche Ziele zu erreichen. Dieses Limit ist auch das meistfrequentierte beim Omaha Poker.
